Grüne Bammental

Kreisverband Kraichgau-Odenwald

Auf seiner Tour durch den Wahlkreis Rhein-Neckar kam der Bundestagskandidat der GRÜNEN Memet Kilic auch nach Bammental, wo er sich in Begleitung von Gemeinderat Peter Dunkl auf Erkundungstour begab.

Memet Kilic bei BikeAge
Als Erstes besuchten die beiden den Radladen "BikeAge", wo dessen Mitbegründer Dietrich Hassmann ausführlich das für Arbeitnehmer und Firmen interessante Konzept "flat4bike" vorstellte. Dank der Ausweitung des Dienstwagenprivilegs auf Fahrräder könne man Top-Fahrräder jetzt deutlich preiswerter erwerben und damit einen aktiven Beitrag zu Umweltschutz und Verkehrsverbesserung leisten, erklärte Hassmann. "In diesem Licht betrachtet müssen wir die GRÜNE Forderung nach Abschaffung des Dienstwagenprivilegs neu überdenken", bemerkte Kilic sichtlich beeindruckt, "und dabei den Aspekt der Emissionen stärker in den Blick nehmen."

 

Verständnis für Forderung nach Bürokratieabbau

Memet Kilic bei BM Karl
Nächste Station war das Rathaus, wo Bürgermeister Karl Memet Kilic als alten Bekannten aus seiner Heidelberger Vergangenheit begrüßen konnte; der Jurist hatte damals für die GAL im Heidelberger Stadtrat gesessen. Im Vordergrund des informativen Austauschs standen die Auswirkungen von Entscheidungen auf Bundesebene auf die Gemeinden. Der Bürgermeister ließ es sich nicht nehmen, seinen Herzenswunsch nach weniger Bürokratie vorzubringen, und stieß damit bei seinem Gegenüber weitgehend auf Verständnis, wenn auch nicht in allen Punkten auf Zustimmung. Kilic, langjähriges Mitglied im Vorstand des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrats, betonte die Rolle der Kommunen bei der frühen Sprachförderung für Immigrantenkinder in KiTa und KiGa. Alle Gesprächsteilnehmer stimmten darin überein, dass dies von großer Bedeutung für deren erfolgreiche Integration in die deutsche Gesellschaft sei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Begeisterung für Bammentaler Familienzentrum

Memet Kilic im Familienzentrum
Vom Rathaus ging es weiter in das nur wenige Meter entfernte graue Haus mit den bunten Figuren an der Fassade, wo Katharina und Rene Richter dem Bundestagskandidaten gerne ihr "Kind", das Bammentaler Familienzentrum, vorstellten. Zuvor gab es noch einen interessanten Gedankenaustausch mit Konstanze Keller, der in Bammental lebenden und wirkenden Literaturwissenschaftlerin, deren Projekt "Leseweis(r)" 2016 von der Stiftung Lesen mit dem deutschen Lesepreis ausgezeichnet wurde. Memet Kilic, für den "Lesen und Geschichtenerzählen schon immer große Bedeutung hatten", zeigte sich sehr beeindruckt von dem Engagement, mit dem Konstanze Keller Kinder wie Erwachsene für das Lesen zu begeistern vermag. Die Idee dahinter: Lesen als Gemeinschaftserlebnis, durch das Spuren für das weitere Leben gelegt werden können.

Bei der folgenden Hausführung konnte sich Kilic von der beeindruckenden Erfolgsstory des Bammentaler Familienzentrums überzeugen lassen. Dabei berichtete er selbst von einem Besuch in Japan, wo man die Chance solcher Generationenhäuser, wie es hier in Bammental entstanden ist, schon früh erkannt habe.


Flüchtlingshilfe Bammental

Memet Kilic bei der Flüchtlingshilfe
Zum Schluss lernte Memet Kilic noch die Flüchtlingshilfe Bammental kennen, die just an diesem Tag - wie an jedem Freitagnachmittag von 16 - 18.30 Uhr - im Familienzentrum ihr Inter-Café öffnete. So saßen um den großen Tisch denn auch nicht nur Ehrenamtliche, sondern einige der Männer aus dem Containerdorf, die das Café regelmäßig besuchen, um Deutsch zu sprechen, Karten zu spielen oder Nachhilfeunterricht zu nehmen. Sie alle nutzten die Gelegenheit, dem GRÜNEN Bundestagskandidaten ihre Anliegen, Sorgen und Forderungen mit auf den Weg zu geben. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie die Geflüchteten möglichst schnell und gut in die Gesellschaft integriert werden können. Eine Anregung konnten auch die Männer aus Gambia, Afghanistan und Pakistan mitnehmen: der türkischstämmige Jurist empfahl ihnen, eine Facebookseite mit aktuellen Nachrichten aus ihren Heimatländern auf deutsch zu gestalten, um so mehr Verständnis für ihre Situation zu wecken.


Nach einem für ihn sehr aufschlussreichen Tag verabschiedete sich Memet Kilic von seinen Gastgebern mit der Bemerkung, Bammental in seiner Buntheit und Lebendigkeit komme ihm vor wie "das Paris von Baden-Württemberg".

(pd/gm)


 

Dr. Gerhard Schick, finanzpolitischer Experte der GRÜNEN Bundestagsfraktion, spricht am

Donnerstag, den 20. Juli 2017 um 20 Uhr im "Goldenen Anker" in Neckargemünd (kath. Gemeindehaus, Hauptstr. 29)

zum Thema "Lebensqualität für alle statt Wachstum für wenige".

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN machen sich stark für grünes Wirtschaften. Damit kann nicht nur die Umwelt geschützt werden, sondern es sichert auch die Grundlagen für den Wohlstand von morgen. Gleichzeitig wollen die Grünen, dass alle Menschen gerecht an Wohlstand und Lebensqualität beteiligt werden. Niemand solle in Armut leben - und Wohlhabende einen fairen Beitrag zum Gemeinwesen leisten.

Dr. Schick wird auf Einladung von Memet Kilic, Bundestagskandidat im Wahlkreis Rhein-Neckar, die GRÜNEN Ideen für eine ökologisch und sozial gerechte  Wirtschafts- und Finanzpolitik vorstellen. Im Anschluss stehen beide dem Publikum für Fragen und Diskussion zur Verfügung.


ib


 

Ja, das geht, wenn die Veranstaltung - wie das GRÜNE Frauenfrühstück am 24. Juni im Familienzentrum - dazu beiträgt, ein Bewusstsein für die Entstehung und mögliche Beseitigung von Hunger in der Welt zu schaffen. Es ging nämlich um die Frage, inwiefern Europa zum Hunger in Afrika und damit auch zu einer der globalen Fluchtursachen beiträgt.

Als Referentin hatten die GRÜNEN Charlotte Dreger eingeladen, die sich ehrenamtlich bei FIAN (FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk) engagiert. FIAN ist eine internationale Menschenrechtsorganisation, die sich weltweit für das Recht auf Nahrung einsetzt und versucht, den Hungernden Gehör zu verschaffen.

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Bammental nimmt in diesem Jahr erstmals an der Aktion Stadtradeln teil. Das ist ein niederschwelliger Wettbewerb für klimafreundliche Kommunen. Einzelpersonen oder Teams können dort ihre mit dem Fahrrad innerhalb von 3 Wochen zurück gelegten Kilometer eintragen.

Für “Stadtradeln Neckargemünd und Bammental” gilt das Zeitfenster 3. Juli bis 23. Juli 2017.
 
Der Grüne OV hat beschlossen, dass er ein eigenes Team meldet. Das ist inzwischen auch schon unter dem Namen “Grüne Bammental” freigeschaltet. (Der Teamname kann möglicherweise auch noch geändert werden.) Es wäre schön, wenn möglichst viele von Euch selbst teilnehmen und möglichst auch noch weitere Partner, Bekannte und Freunde zum Mitmachen (in unserem Team) bewegen könnten. Der Aufwand scheint recht gering zu sein.
 
Wer teilnehmen möchte, registriert sich im Internet unter “www.stadtradeln.de” im “Radlerbereich”. Im Registrierungsformular sind Bammental und die bisher gemeldeten Teams bereits vorausgewählt. Wie üblich müssen dann noch für das Einloggen Benutzername und Passwort eingegeben werden. Für die Registrierungsbestätigung bekommt man/frau dann prompt eine Mail zugesandt. Nach der erfolgreichen Registrierung kommt dann noch mal eine Mail mit diversen Infos. Aber auch auf der Internetseite sind unter der Rubrik “Spielregeln” die verschiedenen Möglichkeiten beschrieben, wie die  gefahrenen Kilometer eingetragen werden können. Wer will kann eine spezielle APP oder GPS nutzen. Das muss aber nicht sein, da das Ganze auf Vertrauensbasis läuft. Die gefahrenen Kilometer können auch per Hand im PC im sogenannten Online-Radelkalender eingeben werden oder notfalls (wenn gerade kein PC nutzbar) per SMS oder per Mail an Anette Rehfuss  (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) geschickt werden, die sich dankenswerterweise bereit erklärt hat, die Ergebnisse wöchentlich an Frau Lang im Rathaus weiterzuleiten.

Die Meldungen müssen bis spätestens 28. Juli erfolgt sein, damit sie noch berücksichtigt werden. Vor dem Start am 3. Juli sind natürlich auch noch keine Kilometer-Eintragungen möglich.
 
Wir hoffen, dass wir am Ende auf unser Team und unseren Beitrag für die Gemeinde Bammental stolz sein können.

 

pd


 

Verfolgt man die aktuelle Diskussion über Flucht und Migration, vor allem aus den Ländern Afrikas, bekommt man unweigerlich den Eindruck, alle Migrationswege weltweit führten nach Europa. Und die Fluchtursachen lägen allein in den Ländern des Südens.

Beides trifft jedoch nicht zu. Die allermeisten Flüchtenden leben als Binnenvertriebene in ihrem Herkunftsland oder in den Nachbarstaaten. Nur etwa drei Prozent erreichen überhaupt Europa. Dort allerdings liegt ein nicht unwesentlicher Teil der Fluchtursachen: Die afrikanische Landwirtschaft, in der Frauen eine entscheidende Rolle spielen, kann sich nur mit großer Mühe gegen europäische Agrarsubventionen, Überfischung und das sogenannte Landgrabbing behaupten. Deshalb sehen immer mehr Menschen in ihrer Heimat keine Perspektive mehr und suchen ihr Heil woanders.

Grünes Frauenfrühstück zum Thema Fluchtursachen und Landwirtschaft

Das nächste GRÜNE Frauenfrühstück, zu dem der Ortsverband am Samstag, 24. Juni, um 9.30 Uhr ins Familienzentrum Bammental einlädt, wird sich den Zusammenhängen zwischen Fluchtursachen und Landwirtschaft widmen. Als Referentin konnte Charlotte Dreger gewonnen werden, die während ihres Geografiestudiums für die Menschenrechtsorganisation FIAN arbeitete. FIAN kämpft für die weltweite Durchsetzung des Rechts auf Nahrung und deckt dabei u.a. die Mitverantwortung europäischer Politik und Wirtschaft am Hunger in der Welt auf.

Nach dem Impulsreferat besteht Gelegenheit zu Diskussion und Austausch. Wie immer bleibt aber auch noch Zeit, bei einem leckeren Frühstück in anregender Umgebung alte Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Die Frühstückszutaten stammen übrigens so weit wie möglich aus regionalem und fairem Handel.

Zur besseren Planung bitten die GRÜNEN um Anmeldung bei Anette Rehfuss,  Tel. 48368, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Renate Lochner, Tel. 46275. Der Eintritt ist frei, eine Spende zur Deckung der Unkosten willkommen.

ar/jgm