Grüne Bammental

Kreisverband Kraichgau-Odenwald

Der Kreisverband Odenwald-Kraichgau von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lädt zusammen mit den Ortsverbänden am Sonntag, den 24. Januar 2016 um 11 Uhr in Neckargemünd zum grünen Neujahrsempfang ins kath. Gemeindezentrum „Goldener Anker“, Hauptstr. 29, ein.

Als Gastredner spricht Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur in Baden-Württemberg.

Desweiteren gibt es Grußworte des Neckargemünder Bürgermeisters Horst Althoff, des Wieslocher Landtagsabgeordneten Kai Schmidt-Eisenlohr und des Landtagskandidaten im Wahlkreis Sinsheim Hermino Katzenstein.

Musikalisch umrahmt wird der Empfang von der jungen Musikerin "Marie".

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen!

Da der Raum leider nicht barrierefrei ist, stehen Helfer am Eingang bereit.


ib

Zu einer Veranstaltung mit Daniel Lede Abal, integrationspolitischer Sprecher der GRÜNEN im Landtag, und Landtagskandidat Hermino Katzenstein am Montag, den 18. Januar 2016 um 19 Uhr im Multifunktionsgebäude lädt der GRÜNE Kreisverband Odenwald-Kraichgau ein.
Die ankommenden Flüchtlinge bewegen viele Menschen im Land. Den Asylsuchenden Schutz und Unterkunft zu gewähren und sie in unsere Gesellschaft aufzunehmen ist für alle Beteiligten eine weitreichende Herausforderung.
Welche Rahmenbedingungen soll die Politik nun setzen? Wie sollen die Verwaltungen die Aufnahme und Integration organisieren? Und was können die Menschen vor Ort dazu beitragen, dass die Geflüchteten hier Asyl finden können. Daniel Lede Abal  berichtet über die aktuellen Entwicklungen und vielfältigen Erfahrungen im Land. Im zweiten Teil des Abends ist Gelegenheit, Fragen an den Abgeordneten und an Hermino Katzenstein, den GRÜNEN Landtagskandidaten im Wahlkreis Sinsheim, zu richten.

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Landtagskandidat Hermino Katzenstein beim OV Bammental

Bei seinem letzten Treffen begrüßte der Ortsverband BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN den Landtagskandidaten des Wahlkreises Sinsheim. Hermino Katzenstein ist in Bammental kein Unbekannter; auch als Kreisrat der GRÜNEN legt er Wert auf regelmäßigen Kontakt zu den Ortsverbänden. Den werde er auch als Landtagsabgeordneter pflegen, versicherte Katzenstein. Nachdem er sich den Gästen, die ihn noch nicht kannten, kurz persönlich vorgestellt hatte, erläuterte der Personalratsvorsitzende der Universität Heidelberg und Stadtrat von Neckargemünd die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit. Deren Grundlage ist das Bemühen, für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar zu sein, zuzuhören und "Hausaufgaben mitzunehmen" - die Politik des Gehörtwerdens, wie sie auch von der grün-roten Landesregierung erfolgreich praktiziert werde, so Katzenstein. Leib- und Magenthemen des 46jährigen Physikers sind Umweltpolitik und nachhaltige Mobilität. Katzenstein spricht sich für die Realisierung eines integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts unter Beteiligung der Öffentlichkeit aus. So plädiert er z.B. in Sachen Windkraftanlagen für eine enge Zusammenarbeit mit den Kommunen. Auf allen Ebenen setzt sich der leidenschaftliche Radfahrer für eine stärkere Gewichtung des Fußgänger-, Fahrrad- und öffentlichen Nahverkehrs im Verhältnis zum Autoverkehr ein. Nicht zuletzt ist auch die Bildungspolitik dem Vater von vier Töchtern ein wichtiges Anliegen. Hier geht es ihm um Bildungschancen für alle in einem leistungsfähigen, sozial gerechten und schrittweise inklusiven Bildungssystem. Schon seit Jahren engagiert sich Hermino Katzenstein in der Flüchtlingspolitik, die durch die aktuellen Entwicklungen noch stärker in seinen Fokus gerückt ist.
Die anschließende Fragerunde mündete in eine lebhafte Diskussion über Bildungspolitik, Hochwasserschutz und die Zukunft des Einzelhandels.
Mit der Aussicht auf einen engagierten und kooperativen Wahlkampf von beiden Seiten wurde Hermino Katzenstein schließlich verabschiedet.



jgm

Hermino Katzenstein, Landtagskandidat

Bei seinem nächsten Treffen am Mittwoch, 25.11., 20 Uhr im Restaurant "Korfu", Oberdorfstraße, erwartet der Ortsverband BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN einen besonderen Gast: den Landtagskandidaten Hermino Katzenstein. Seit Jahren Vorstandsmitglied im ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.), grüner Gemeinderat in Neckargemünd und Kreisrat des Rhein-Neckar-Kreises, engagiert sich Katzenstein in verschiedenen Landes- und Bundesarbeitsge-meinschaften von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN. Sein politischer Schwerpunkt liegt u. a. auf umweltfreundlicher Mobilität, aber auch erneuerbare Energien und Soziales sind für den Personalratsvorsitzenden der Universität Heidelberg wichtige Bereiche. Zudem setzt sich der 46jährige Physiker für eine bessere medizinische Versorgung der Flüchtlinge und die Fortführung der erfolgreichen grün-roten Bildungspolitik ein. Nach einer kurzen Vorstellung wird Hermino Katzenstein auf Fragen, Kritik und Anregungen aus dem Publikum eingehen. Der Ortsverband lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, diese Gelegenheit zum direkten Austausch mit dem grünen Landtagskandidaten zu nutzen.

 

jgm

Dieser Frage ging der Ortsverband in seiner letzten Sitzung nach. Zunächst stellte Bernd Schweisthal das päpstliche Lehrschreiben "Laudato Si" in groben Zügen vor. Benannt ist es nach dem Sonnengesang des Franz von Assisi, für den jedes Lebewesen ein Geschöpf Gottes, Bruder oder Schwester des Menschen, und die Erde die Mutter all dieser Lebewesen war. Bereits Paul VI. beklagte in seiner Enzyklika "Pacem in Terris" die rücksichtslose Ausbeutung der Natur durch den Menschen, ähnliche Äußerungen finden sich bei Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Keiner von ihnen sprach jedoch so deutlich ganz konkrete Folgen dieses menschlichen Handelns an wie Franziskus: Er geißelt Umweltverschmutzung und Klimawandel, mangelnden Zugang zu sauberem Wasser, den Verlust der biologischen Vielfalt und ganzer Ökosysteme, die Verschlechterung der Lebensqualität und den sozialen Niedergang u.a. durch zunehmende Verstädterung, sowie die weltweite soziale Ungerechtigkeit. Statt dagegen rigoros vorzugehen, unterwerfe sich die Politik dem Diktat von Technologie und Finanzwelt. Die Wurzel der ökologischen Krise sieht der Papst im Menschen, dem Wissenschaft und Technik (u.a. Nukleartechnik, Biotechnologie) eine unglaubliche Macht verliehen haben. Dabei ist Franziskus nicht technologiefeindlich; er warnt jedoch, dass eine von der Ethik abgekoppelte Technik schwerlich in der Lage sein werde, sich im Angesicht des Machbaren auf das ethisch Vertretbare zu beschränken. Ökologie ist für Franziskus ganzheitlich; neben Naturschutz gehören auch menschliche und soziale Dimensionen dazu. In diesem Zusammenhang macht er sich z.B. Gedanken über die moderne Stadtentwicklung und beklagt Wohnungsnot ebenso wie den zunehmenden Verlust von guter, solidarischer Nachbarschaft. Im Kapitel "Leitlinien für Orientierung und Handeln" kritisiert Papst Franziskus die Untätigkeit und den mangelnden Willen der internationalen Politik, die Missstände wirkungsvoll und nachhaltig zu beheben, und macht in einzelnen Punkten ganz konkrete Lösungsvorschläge. Am Ende seiner Enzyklika ruft Franziskus zu einer ökologischen Erziehung (mit sehr konkreten Hinweisen bis hin zum Verzicht auf Plastik und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel) auf und fordert eine Bewusstseinsänderung auf der Grundlage der christlichen Spiritualität. "Weniger ist mehr", so lautet für ihn das Motto eines neuen, bescheideneren Verständnisses von Lebensqualität, in deren Mittelpunkt die Beziehung zu Gott, zum Nächsten und zur Erde steht.
Nachdem einzelne Punkte der Enzyklika kritisch diskutiert oder präzisiert worden waren, beschäftigte die Anwesenden vor allem die Frage, welche Wirkung dieses päpstliche Lehrschreiben innerhalb, vor allem aber auch außerhalb der katholischen Kirche entfalten kann. Es wurde vermutet, dass der Zeitpunkt seines Erscheinens bewusst einige Monate vor der nächsten Weltklimakonferenz im Dezember 2015 in Paris gewählt wurde. Dennoch war man sich schließlich einig, dass diese päpstliche Stellungnahme zwar den umweltpolitisch Aktiven ein weiteres Argument liefern, die globale Politik und Wirtschaft sich jedoch nicht nennenswert davon beeindrucken lassen wird. Und ob sich die katholische Kirche vom Vatikan bis in ihre Gemeinden hinein an der Enzyklika orientieren wird, bleibt für manche der Anwesenden ebenfalls fraglich. Zu wünschen wäre es jedenfalls.

jgm