Grüne Bammental

Kreisverband Kraichgau-Odenwald

Beim Treffen des Ortsverbands der GRÜNEN stand die Diskussion der Leitlinien für die künftigen grünen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Mittelpunkt. Da es sich hier um die inzwischen 3. Neuauflage handelt, fragten insbesondere die neuen Kandidat*innen und Mitglieder interessiert nach, inwieweit die 2014 beschlossenen Leitlinien in der zu Ende gehenden Legislaturperiode umgesetzt werden konnten. Entlang der einzelnen Kapitel stellten Anette Rehfuss, Ulf Höppner und Peter Dunkl dar, wo die GRÜNEN-Fraktion erfolgreich war und wo nicht oder noch nicht genug.

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Zu diesem Thema hat der Ortsverband der GRÜNEN eine kompetente Referentin eingeladen: Franziska Brantner, von 2009 bis 2013 Mitglied des EU-Parlaments und seitdem Abgeordnete des Bundestags mit Sitz im Europa-Ausschuss. Sie wird beim Frauenfrühstück am Samstag, 13. April um 9.30 Uhr im Familienzentrum, Hauptstr. 65, darüber sprechen, was die EU für die Gleichstellung und Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen in Europa tut. Auch wenn Brexit, Populismus, zunehmende Aushöhlung der Rechtsstaatlichkeit und eine gespaltene Migrations- und Asylpolitik die Schlagzeilen bestimmen, ist das ein Thema, das bei der bevorstehenden Europa-Wahl eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen wird.

Neben Vortrag und Diskussion bieten die GRÜNEN natürlich ein reichhaltiges Buffet und einen gemütlichen Rahmen für persönliche (Wieder)Begegnungen.
Der Eintritt zum Frauenfrühstück ist wie immer frei, ein Unkostenbeitrag willkommen.

Zur besseren Planung des Buffets wird um Anmeldung bei Anette Rehfuss (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 48368) oder Christa Kleinbub-Dunkl (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 46584) gebeten.

jgm


 

Zum Abschluss der letzten OV-Sitzung kam man noch auf die Hoffnung machende Schülerbewegung „Fridays for Future“ zu sprechen. Ein Teilnehmer fühlte sich schmunzelnd an die Gründungsphase der GRÜNEN erinnert. Denn bei dieser inzwischen weltweiten Bewegung zeigen junge Menschen ihre Verärgerung über jahrelange Versäumnisse der Politik und fordern einen sofortigen Politikwechsel zum Schutz des Klimas. Sie tun dies laut, kreativ und öffentlichkeitswirksam. Zwar haben führende PolitikerInnen und StaatslenkerInnen, darunter auch Bundeskanzlerin Merkel, ihre Sympathie für die Schülerproteste bekundet, aber, so eine Teilnehmerin, das mute fast zynisch an, denn sie seien es ja, die jahrelang die notwendige Wende in der Politik verschlafen oder verschleppt hätten, und konkrete politische Antworten, sei es in der Energie-, der Verkehrs- und eben auch der Landwirtschaftspolitik, vermisse man nach wie vor.

Kontrovers diskutiert wurde die Frage, wie es zu bewerten sei, dass Schüler während der Unterrichtszeit auf die Straße gehen. Einerseits, so eine Teilnehmerin, könne man dieses Unterrichtsschwänzen nicht einfach so hinnehmen und da ohnehin viel Unterricht ausfalle, dürfe sich das negativ auf den Schulerfolg auswirken. Jemand hielt dagegen, dass dieses Engagement für die eigene Zukunft und das wachsende politische Interesse der jungen Menschen angesichts der dramatischen Klimakatastrophe einen höheren Stellenwert habe. Es sei auch Ausdruck dafür, dass die Jugendlichen sich mit der Problematik auseinandersetzen, Verantwortung übernehmen und wichtige Erfahrungen machen, indem sie ein demokratisches Grundrecht, das Demonstrationsrecht, wahrnehmen.

PD


 

Das Thema „Ernährung und Handlungsmöglichkeiten vor Ort“ stand im Zentrum des letzten Treffens der Bammentaler GRÜNEN. Der Vorsitzende des Ortsverbands Peter Dunkl machte deutlich, wie vielschichtig das Thema Ernährung zu betrachten ist. Der Landwirtschaft pauschal vorzuwerfen, sie produziere nicht mehr im Einklang mit der Natur, sei zu kurz gedacht, so der Gemeinderat. Man dürfe nicht übersehen, dass auf den Landwirten ein erheblicher Druck laste. Selbst verantwortungsvolle Bauern hätten es schwer, auf Pestizideinsatz und Massentierhaltung zu verzichten, weil sie gezwungen seien, möglichst billig Masse zu liefern.

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Beim nächsten wie immer öffentlichen Treffen des GRÜNEN Ortsverbands am 13.03. um 19.30 Uhr im Restaurant „Bei Theo“ steht das Thema Nahrungsmittelerzeugung und Artensterben im Mittelpunkt. Nach einer allgemeinen Betrachtung wird es um die Frage gehen, ob und wenn ja, inwieweit auch Bammental und Umgebung davon betroffen ist und welche Einflussmöglichkeiten vor Ort Gesellschaft und Politik haben. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen.

PD


 

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