Grüne Bammental

Kreisverband Kraichgau-Odenwald

Agnieszka Brugger

Agnieszka Brugger (Foto: Sabine Hebbelmann)

Abgeordnete Agnieszka Brugger setzt auf Prävention und Rüstungskontrolle

Russland und die USA beerdigen den INF-Vertrag, das Atomabkommen mit dem Iran steht auf der Kippe und in Deutschland fordert die neue Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer die Steigerung der Rüstungsausgaben bis zum Zwei-Prozent-Ziel der NATO.

Doch Konflikte und Krisen in einer global vernetzten Welt lassen sich militärisch oder durch Aufrüstung nicht lösen, ist Agnieszka Brugger überzeugt.

Die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag wird von Ingrid Behner, Geschäftsführerin des Kreisverbandes Odenwald-Kraichgau, im Multifunktionsgebäude in Bammental vorgestellt. Brugger war Landesvorsitzende der Grünen Jugend Baden-Württemberg und Mitglied im Landesvorstand. Seit 2009 koordiniert sie in der Bundestagsfraktion den Arbeitskreis Internationale Politik und Menschenrechte und ist die Sprecherin für Abrüstung. Als Mitglied des Verteidigungsausschusses setzt sich Brugger für eine restriktive Rüstungsexportpolitik ein und fordert gemeinsam mit ihrer Fraktion ein verbindliches Rüstungsexportkontrollgesetz.

Weiterlesen ...

Nach über 30 Jahren Gemeinderatsarbeit war Peter Dunkl bei der letzten Kommunalwahl nicht mehr angetreten. Nun wurde er offiziell im Gemeinderat verabschiedet. Als Urgestein grüner Politik legte er von Anfang an mit großem Engagement den Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Kerngedanke seiner Arbeit war es, Bammental zu einer lebenswerten Gemeinde mit einem lebendigen Ortskern in einer intakten Umgebung und mit guten Zukunftschancen für die nächste Generation weiterzuentwickeln. Dabei vermochte er globales Denken mit lokalem Handeln zu verknüpfen und gab wichtige Impulse für zahlreiche Projekte und Vorhaben, die für ein zukunftsfähiges Bammental stehen.

vlnr: Sara Murswieck, Felix Harsdorff, Anette Rehfuss, Peter Dunkl, Ulf Höppner

Weiterlesen ...

Groß war die Freude bei den GRÜNEN, als am Abend des Wahlsonntags zunächst das Ergebnis der Europawahl feststand: 27,4 % und damit nicht einmal 1 % hinter der CDU! – „Dieser Zuwachs von 10,6 % gegenüber der letzten Europawahl liegt im bundesweiten Trend, ganz klar; sicher hat er aber auch damit zu tun, dass uns GRÜNEN hier vor Ort neben dem Kommunalwahlkampf auch der Europawahlkampf eine Herzensangelegenheit war“, ist die bisherige und neue Gemeinderätin Anette Rehfuss überzeugt.

Dass sich der Trend bei der Gemeinderatswahl fortsetzte, zeigten die Wahlergebnisse, die der scheidende Gemeinderat Peter Dunkl erst am frühen Montagabend direkt aus dem Rathaus zur Wahlparty der GRÜNEN mitbrachte:  Bei einer erfreulich hohen Wahlbeteiligung von 68,40 % errangen die GRÜNEN 23,34 % und konnten die Zahl ihrer Sitze damit von drei auf vier erhöhen. „Das ist ein toller Erfolg!“, so Dunkl. „Besonders freut uns, dass die neue Fraktion aus zwei erfahrenen und zwei neuen GemeinderätInnen, davon je zwei Frauen und zwei Männer, bestehen wird.“

 

Dank für starkes Votum der Wählerinnen und Wähler

Grund zum Feiern also, was die GRÜNEN denn auch ausgiebig taten. „Neben aller Freude wollen wir aber nicht vergessen, uns ganz herzlich bei den Bammentaler Wählerinnen und Wählern zu bedanken! Ihr starkes Votum für unser Wahlprogramm, unsere Kandidatinnen und Kandidaten und unsere bisherige Politik zeugt von Vertrauen auch in unsere künftige Arbeit. Hierfür werden sich neben den zwei ‚alten Hasen‘ auch zwei neue GemeinderätInnen mit frischem Elan engagieren. Alle Mitglieder unserer gestärkten Fraktion freuen sich auf eine konstruktive, faire und zielführende Zusammenarbeit im neuen Gemeinderat!“

„Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass in Bammental Klimaschutz und Nachhaltigkeit einen zentralen Stellenwert erhalten“, erklärte Ulf Höppner, dem die Energiewende in Bammental schon in seiner bisherigen Gemeinderatsarbeit ein Anliegen war. Und Felix Harsdorff, von Berufs wegen eng mit der Natur verbunden, ergänzte: „Neben dem Schutz von Lebensräumen und der Erhaltung einer lebenswerten Umwelt möchte ich mich besonders für einen sozialverträglichen Wohnungsbau und Lösungen für den Leerstand in der Hauptstraße stark machen.“

 

Bammental als Ort der Vielfalt und Offenheit

Sara Murswieck, sichtlich überrascht über ihr Wahlergebnis, mit dem sie sogar altgediente GemeinderätInnen hinter sich ließ, formulierte als persönliches Ziel ihrer künftigen Arbeit im Gemeindeparlament: „Unsere Gemeinde soll ein Ort der Vielfalt bleiben, in dem Zusammenhalt gefördert und Offenheit gelebt wird. Deshalb werden wir GRÜNE GemeinderätInnen auch immer ansprechbar sein, zum Beispiel beim nächsten Treffen des GRÜNEN Ortsverbands am Mittwoch, 7.6. um 19.30 Uhr im Restaurant Korfu.“ Dem schlossen sich die neue Fraktion und der feiernde Ortsverband gerne an.

jgm


 


 

Kandidat*innen

v.l. Laura Kohler (5), Dominik Simon (6), Anette Rehfuss (3), Ulf Höppner (2), Sara Murswieck (1), Felix Harsdorff (4)

 

  1. Sara Murswieck, 38 Jahre, Dipl.-Ing.

Bammental ist ein sehr lebenswerter Ort. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass dies so bleibt. Meine Motivation für die Kandidatur als Gemeinderätin war die Förderung eines ganzheitlichen Ansatzes in der Kinderbetreuung. Wir haben in Bammental gute Einzelangebote, es fehlt jedoch ein ganzheitliches Konzept.

Ich setze mich für eine Stärkung des Ortskerns ein. Wir können und sollten die Ortsmitte noch attraktiver gestalten. Dabei bin ich für eine „Dorfmitte am Fluss“, für Aufenthaltsflächen für alle Generationen, für eine verbesserte Verkehrssituation für Fußgänger, Radfahrer, Kinder und ältere Menschen, aber auch für eine Stärkung der örtlichen Gewerbetreibenden. Der Einzelhandel ist wichtig für Bammental und soll aktiv unterstützt werden.

 

  1. Ulf Höppner, 48 Jahre, Dipl.-Ing.

Was mir wichtig ist: Das Gemeindeentwicklungskonzept  konstant umzusetzen und weiterzuentwickeln. Statt immer neue Flächen zu verbrauchen, konsequent innerörtliche  Entwicklungsmöglichkeiten zu nutzen. Sozialverträglicher Wohnungsbau für Familien und auch für ältere Mitbürger ist für mich ein zentrales Anliegen und macht eine lebenswerte Kommune aus.
Ich setze mich außerdem dafür ein, den verbleibenden Energiebedarf der Gemeinde auf 100% CO2-neutrale Energieerzeugung ab 2035 umzustellen.

 

  1. Anette Rehfuss, 63 Jahre, Lehrerin

Für soziale Gerechtigkeit braucht es eine Gemeinde, in der die Bedürfnisse von allen wichtig sind und Anderssein als Bereicherung erlebt wird, z. B. durch Einführung eines Bammental-Passes, eine inklusive Kita, gute Qualität und Angebotsvielfalt in Kindertageseinrichtungen sowie eine gelingende Schullaufbahn durch gute Ausstattung und unterstützende Maßnahmen wie Sprachförderung, Hausaufgabenbetreuung und Schulsozialarbeit.

Ich setze mich ein für eine nachhaltige Gemeinde mit belebtem Ortsmittelpunkt "Dorf am Fluss", Ausweisung von Sanierungsgebieten, zukunftsfähige Mobilität und Verzicht auf fossile Brennstoffe.

 

  1. Felix Harsdorff, 32 Jahre, selbständiger Gärtner

Ja, wir sind eine wunderschöne Gemeinde an der Elsenz, aber selbst im nahezu perfekten Bammental laufen einige Dinge nicht rund.

Bammental darf kein Reichenghetto  werden, in dem kaum ein Normalverdiener in der Lage ist, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Ich möchte mich im GR für sozialverträglichen Wohnungsbau, aber auch gemeinschaftlich alternative Wohnformen einsetzen und Rahmenbedingungen dafür schaffen.
Auch der Einzelhandel liegt mir am Herzen, der Impulse und neue Ideen braucht. Lösungen für den vielfachen Leerstand von Geschäftsräumen in der Hauptstraße müssen deshalb dringend gesucht und gefunden werden. Jeder von uns kann etwas beitragen, unseren Ort noch lebenswerter zu machen, und es beginnt im Kleinen.

 

  1. Laura Kohler, 24 Jahre, Studentin (Wirtschaftspädagogik)

Ich studiere derzeit im 2. Semester Wirtschaftspädagogik an der Uni Mannheim. Mich begeistert Musik. Ich spiele seit ca. 15 Jahre im Posaunenchor Bammental Tuba und bin dort auch im Team der stellvertretenden Chorleitung. Für mich ist wichtig, dass Bammental ein attraktiver und lebendiger Ort bleibt. Und das auch für die jüngeren Generationen. Außerdem möchte ich mich dafür einsetzten, dass sich die Verkehrslage in Bammental entspannt, man wieder mehr auf z. B. das Fahrrad zurückgreift und die Verbindungen von Bus und S-Bahn (auch nachts) besser ausgebaut werden. Weitere für mich wichtige Themen sind: die freundliche Aufnahme und Unterstützung von Neubürgern egal welcher Herkunft, ein aktives Vereinsleben, Mobilitätsmöglichkeiten auch im Alter, bezahlbarer Wohnraum und ausreichende KiTa-Plätze.

 

  1. Dominik Simon, 45 Jahre, Polizeibeamter

Technik und Fortschritt sind unverzichtbar, um die Lebensqualität der Menschen zu sichern und zu verbessern. Sie dürfen den Menschen aber nicht überfordern und ihm zur Belastung werden. Daher muss die Devise lauten: Besser nicht schneller!  So zum Beispiel durch Reduzierung der Geschwindigkeit. Dies führt zu einer deutlichen Minderung des Geräuschpegels und schont die Umwelt in erheblichem Maße. Gerade in Gemeinden bietet es sich an, Bereiche in 30er Zonen und auch in Spielstraßen umzuwidmen, flankiert mit baulichen Maßnahmen (neue Ortsmitte mit Cafés und Grünflächen) und kulturellen Veranstaltungen (z.B. Theater/Literaturcafé). So werden die Menschen eingeladen, inne zu halten, neugierig auf die eigene Stadt/Gemeinde zu sein, dort gerne verweilen zu wollen. Dies sind nur einige wenige Möglichkeiten, um Lebensqualität und -zufriedenheit für uns und unsere Kinder zu sichern und zu fördern. Ergänzt werden  muss das durch alternative Mobilitätskonzepte (z.B. kürzere Taktung der S-Bahn auch nach 20.00 Uhr und am WE). Dafür setze ich mich ein.

 

Am Samstag vor der Wahl besteht von 9.30 – 12.00 Uhr noch einmal die Möglichkeit, am Stand vor dem Rathaus mit den Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der GRÜNEN ins Gespräch zu kommen!

 

Rats- & Bürger-Informations-system

Wahlprogramm

facebook

Wir verwenden Cookies, die es uns ermöglichen, die Benutzung der Webseite zu analysieren. So können wir die Seite weiter verbessern. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmst Du der Nutzung von Cookies zu. In unserer Datenschutzerklärung findest Du