Grüne Bammental

Kreisverband Kraichgau-Odenwald

Zum Abschluss der letzten OV-Sitzung kam man noch auf die Hoffnung machende Schülerbewegung „Fridays for Future“ zu sprechen. Ein Teilnehmer fühlte sich schmunzelnd an die Gründungsphase der GRÜNEN erinnert. Denn bei dieser inzwischen weltweiten Bewegung zeigen junge Menschen ihre Verärgerung über jahrelange Versäumnisse der Politik und fordern einen sofortigen Politikwechsel zum Schutz des Klimas. Sie tun dies laut, kreativ und öffentlichkeitswirksam. Zwar haben führende PolitikerInnen und StaatslenkerInnen, darunter auch Bundeskanzlerin Merkel, ihre Sympathie für die Schülerproteste bekundet, aber, so eine Teilnehmerin, das mute fast zynisch an, denn sie seien es ja, die jahrelang die notwendige Wende in der Politik verschlafen oder verschleppt hätten, und konkrete politische Antworten, sei es in der Energie-, der Verkehrs- und eben auch der Landwirtschaftspolitik, vermisse man nach wie vor.

Kontrovers diskutiert wurde die Frage, wie es zu bewerten sei, dass Schüler während der Unterrichtszeit auf die Straße gehen. Einerseits, so eine Teilnehmerin, könne man dieses Unterrichtsschwänzen nicht einfach so hinnehmen und da ohnehin viel Unterricht ausfalle, dürfe sich das negativ auf den Schulerfolg auswirken. Jemand hielt dagegen, dass dieses Engagement für die eigene Zukunft und das wachsende politische Interesse der jungen Menschen angesichts der dramatischen Klimakatastrophe einen höheren Stellenwert habe. Es sei auch Ausdruck dafür, dass die Jugendlichen sich mit der Problematik auseinandersetzen, Verantwortung übernehmen und wichtige Erfahrungen machen, indem sie ein demokratisches Grundrecht, das Demonstrationsrecht, wahrnehmen.

PD


 

Das Thema „Ernährung und Handlungsmöglichkeiten vor Ort“ stand im Zentrum des letzten Treffens der Bammentaler GRÜNEN. Der Vorsitzende des Ortsverbands Peter Dunkl machte deutlich, wie vielschichtig das Thema Ernährung zu betrachten ist. Der Landwirtschaft pauschal vorzuwerfen, sie produziere nicht mehr im Einklang mit der Natur, sei zu kurz gedacht, so der Gemeinderat. Man dürfe nicht übersehen, dass auf den Landwirten ein erheblicher Druck laste. Selbst verantwortungsvolle Bauern hätten es schwer, auf Pestizideinsatz und Massentierhaltung zu verzichten, weil sie gezwungen seien, möglichst billig Masse zu liefern.

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Beim nächsten wie immer öffentlichen Treffen des GRÜNEN Ortsverbands am 13.03. um 19.30 Uhr im Restaurant „Bei Theo“ steht das Thema Nahrungsmittelerzeugung und Artensterben im Mittelpunkt. Nach einer allgemeinen Betrachtung wird es um die Frage gehen, ob und wenn ja, inwieweit auch Bammental und Umgebung davon betroffen ist und welche Einflussmöglichkeiten vor Ort Gesellschaft und Politik haben. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen.

PD


 

Beim Treffen des GRÜNEN Ortsverbands am 27.02. erläuterten die Initiatoren auf Wunsch insbesondere der neuen Mitglieder, was es mit dem Bammentaler Bürgerruftaxi auf sich hat und wie es zustande kam:
Bürgerauto-Projekte, mit denen Personen, die altersbedingt und/oder aus finanziellen, ökologischen oder sonstigen Gründen auf ein eigenes oder zweites Fahrzeug verzichten, ein Mobilitätsangebot gemacht wird, gibt es schon vielerorts. Überlegungen dazu gab es im Zusammenhang mit der Erarbeitung des Gemeindeentwicklungsplans auch schon in Bammental. Und nicht nur GRÜNE sehen darin eine von vielen Möglichkeiten, etwas gegen ein weiteres Anwachsen des Individualverkehrs zu tun, der bekanntlich mit Flächenfraß, CO2-Ausstoß usw. kaum zukunftsträchtig ist.

Als im Spätsommer des vergangenen Jahres bei einem Treffen der Bammentaler GRÜNEN das Gespräch auf den Bürgerrufbus in Mauer kam, dachten sich einige GRÜNE Senioren: Was in Mauer funktioniert, müsste doch auch in Bammental möglich sein! Man machte sich Gedanken, was zu klären sei, informierte sich in der Nachbarschaft, sprach mit Bürgermeister Karl, der die Idee unterstützte, und suchte im Umfeld der GRÜNEN nach BürgerInnen, die bereit sind, als ehrenamtliche Fahrer mitzumachen. Eine für die Anfangszeit ausreichende Zahl an Fahrern hatte man bald zusammen. Und mit tatkräftiger Unterstützung aus der Verwaltung konnten alle Fragen wie Versicherung, Organisation etc., zur allgemeinen Zufriedenheit geklärt werden.

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  1. Sara Murswieck,
  2. Ulf Höppner,
  3. Anette Rehfuss,
  4. Felix Harsdorff,
  5. Laura Kohler,
  6. Dominik Simon,
  7. Sybille Götz-Körper,
  8. Klaus Majenz,
  9. Klaudia Klaffke,
  10. Robert Bittner,
  11. Irmela Müller-Wulf,
  12. Volker Heidinger,
  13. Barbara Degen,
  14. Charity Müller,
  15. Margit Fuchs,
  16. Christa Kleinbub-Dunkl,
  17. Dieter Reihl,
  18. Angelika Fleck-Keilholz.

 

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