Grüne Bammental

Kreisverband Kraichgau-Odenwald

Ein Dauerbrenner des GRÜNEN Ortsverbands ist die Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer in und um Bammental. Viele Bemühungen – auch solche, die von einer Mehrheit im Gemeinderat getragen werden – scheitern an der Kreisverkehrsbehörde.
Da die Begründungen für deren Entscheidungen häufig auf Unverständnis stoßen, möchten Bammentals GRÜNE diese Ablehnungen nicht einfach hinnehmen. Man sucht nach Möglichkeiten, mit Hilfe von Kreistag, Regierungspräsidium und sogar Verkehrsministerium dennoch Vorschläge zu realisieren, die der Verbesserung der Sicherheit dienen sollen, die aber bei den „Kreisverkehrstagfahrten“ mit einseitiger Auslegung von Vorschriften abgeschmettert werden.

 

Verkehrsexperte Katzenstein gefragt

Der Ortsverband hatte aus diesem Grund den GRÜNEN Landtagsabgeordneten Hermino Katzenstein aus Neckargemünd zu seiner Sitzung am 20.11. eingeladen. H. Katzenstein gilt in seiner Fraktion als Verkehrsexperte und war deshalb der Einladung gerne gefolgt.
Im Gespräch wurden viele der innerörtlichen Schwachstellen angesprochen, zu denen Herr Katzenstein die rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen aufzeigte. Der MdL schlug vor, ihm die Protokolle der Verkehrstagfahrten mit kritischen Kommentaren und Fragen zukommen zu lassen. Er wolle diese der Fachbehörde in Stuttgart zur Überprüfung vorlegen.
Bezüglich des abgelehnten Zebrastreifens in der Reilsheimer Straße empfahl er, die Gemeinde solle sich mit ganz konkreter Begründung noch einmal darum bewerben, doch noch in das Programm „1000 Zebrastreifen“ aufgenommen zu werden.

 

Zu schnelles Fahren innerorts und Radweg Bammental-Gaiberg

Zum Thema innerörtliches Schnellfahren wies er darauf hin, dass das Aufstellen von Blitzern zwar Kreisangelegenheit sei, Geschwindigkeitsmessungen durch die Kommune aber durchaus schon Wirkung zeigen können. Die anwesenden Gemeinderätinnen signalisierten, dass sie hier initiativ werden.
Natürlich kam man in lockerer Atmosphäre auch auf überörtliche Radwege zu sprechen.
Zu Gaibergs Wunsch nach einem Radweg Bammental-Gaiberg musste Herr Katzenstein einräumen, dass dieser in den Plänen des Landes wegen der zu erwartenden geringen Nutzung keine hohe Priorität genieße und deshalb eine Angelegenheit der beiden Kommunen sei.
Im Namen des Vorstands bedankte sich Peter Dunkl bei Hermino Katzenstein und wünschte ihm einen guten Heimweg.

 

Unterstützung für Neckargemünder „Klimastreikende“

In der anschließenden kurzen Diskussion über den „Klimastreiktag“ am Freitag, den 29.11., kam man überein, statt eine Aktion in Bammental zu machen, für die Teilnahme an den Aktionen in Neckargemünd und Heidelberg zu werben.
In Neckargemünd wird es, anders als beim letzten Mal, keinen Demonstrationszug durch die Stadt geben. Alle, die sich für Klimaschutz auch vor Ort einsetzen, treffen sich am Freitag, 29.11. um 13:30 Uhr am Neckarlauer/Schiffsanleger unter der Altstadt am Neckar. Dort sollen große Transparente entrollt werden, die fordern: Neckargemünd klimaneutral machen! Vorschläge dazu wurden BM Volk bereits bei der letzten Aktion überreicht. Die Bammentaler GRÜNEN unterstützen diese Forderung und werben für eine rege Teilnahme.

Werben möchte der Ortsverband auch für den Vortrag „Mein Dach wird zum Kraftwerk“ der Photovoltaik-Initiative des Gemeindeverwaltungsverbands (GVV), der am 4.12. von 19:00 bis 20:30 Uhr im Rathaus Bammental stattfindet.

PD


 

Bei der letzten Sitzung des Ortsverbands der Grünen Bammental wurde intensiv das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ diskutiert. Worum geht es?

Am 24. September 2019 startete die Initiative proBiene dieses Volksbegehren mit folgenden Forderungen:

  • 50 % Ökolandbau bis zum Jahr 2035
  • 100 % der Staatsflächen sollen ökologisch bewirtschaftet werden
  • Halbierung der Pestizidmenge bis 2025, bzw. Pestizideinsatz nur noch auf ca. der Hälfte der bisher bewirtschafteten Flächen erlaubt (überhaupt nicht mehr in Landschaftsschutzgebieten)
  • Erweiterung des Biotopverbundes
  • Extensivierung der Wiesenbewirtschaftung

Völlig unstreitig ist, dass es in Sachen Artensterben dringenden Handlungsbedarf gibt. Seit 1998 haben wir nach Schätzungen in Deutschland 76% der Insekten verloren,

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Eine bunte Themenmischung kennzeichnete die letzte Sitzung des GRÜNEN Ortsverbands.

Zunächst berichtete Sybille Götz-Körper, die als Delegierte am Landesparteitag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sindelfingen teilgenommen hatte, über ihre Eindrücke und die dort gefassten Beschlüsse. Wie der Presse zu entnehmen war, wurde auf dem Parteitag u.a. kontrovers über das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ diskutiert. Der OV-Vorsitzende Peter Dunkl, selbst Imker, erklärte, dass es auch unter den Imkern keine ungeteilte Zustimmung zu dem jetzt zur Abstimmung stehenden Volksbegehren gebe. Über die Diskussion zu diesem Thema werde der Ortsverband gesondert berichten.

Das schon vor der Sommerpause angedachte Projekt „In Bammental verpackungsarm einkaufen“ soll jetzt mit Unterstützung des Gewerbevereins und der Gemeinde zügig

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Vor 20 Jahren trat bei „Musik & Kabarett“ als kurzes Vorprogramm zum ersten Mal eine namenlose und bis dahin unbekannte kleine Gruppe von Frauen aus Bammental auf. Da die Damen sich noch keinen Namen gegeben hatten, wurden sie von der damaligen Ortsvorsitzenden Juliane Gräbener-Müller als die „NoName“ angekündigt. Unter Leitung des Gitarristen Robert Bittner brachten sie kabarettistische Songs auf die Bühne und begeisterten schon beim ersten Mal das überraschte Publikum. Durch diesen Erfolg ermutigt, wurde die Gruppe, die den Namen NoName einfach beibehielt, von da an zum festen Bestandteil von „Musik & Kabarett“. Man munkelt sogar, dass manch eine/r vor

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Agnieszka Brugger

Agnieszka Brugger (Foto: Sabine Hebbelmann)

Abgeordnete Agnieszka Brugger setzt auf Prävention und Rüstungskontrolle

Russland und die USA beerdigen den INF-Vertrag, das Atomabkommen mit dem Iran steht auf der Kippe und in Deutschland fordert die neue Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer die Steigerung der Rüstungsausgaben bis zum Zwei-Prozent-Ziel der NATO.

Doch Konflikte und Krisen in einer global vernetzten Welt lassen sich militärisch oder durch Aufrüstung nicht lösen, ist Agnieszka Brugger überzeugt.

Die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag wird von Ingrid Behner, Geschäftsführerin des Kreisverbandes Odenwald-Kraichgau, im Multifunktionsgebäude in Bammental vorgestellt. Brugger war Landesvorsitzende der Grünen Jugend Baden-Württemberg und Mitglied im Landesvorstand. Seit 2009 koordiniert sie in der Bundestagsfraktion den Arbeitskreis Internationale Politik und Menschenrechte und ist die Sprecherin für Abrüstung. Als Mitglied des Verteidigungsausschusses setzt sich Brugger für eine restriktive Rüstungsexportpolitik ein und fordert gemeinsam mit ihrer Fraktion ein verbindliches Rüstungsexportkontrollgesetz.

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