Grüne Bammental

Kreisverband Kraichgau-Odenwald

Zum Abschluss der letzten OV-Sitzung kam man noch auf die Hoffnung machende Schülerbewegung „Fridays for Future“ zu sprechen. Ein Teilnehmer fühlte sich schmunzelnd an die Gründungsphase der GRÜNEN erinnert. Denn bei dieser inzwischen weltweiten Bewegung zeigen junge Menschen ihre Verärgerung über jahrelange Versäumnisse der Politik und fordern einen sofortigen Politikwechsel zum Schutz des Klimas. Sie tun dies laut, kreativ und öffentlichkeitswirksam. Zwar haben führende PolitikerInnen und StaatslenkerInnen, darunter auch Bundeskanzlerin Merkel, ihre Sympathie für die Schülerproteste bekundet, aber, so eine Teilnehmerin, das mute fast zynisch an, denn sie seien es ja, die jahrelang die notwendige Wende in der Politik verschlafen oder verschleppt hätten, und konkrete politische Antworten, sei es in der Energie-, der Verkehrs- und eben auch der Landwirtschaftspolitik, vermisse man nach wie vor.

Kontrovers diskutiert wurde die Frage, wie es zu bewerten sei, dass Schüler während der Unterrichtszeit auf die Straße gehen. Einerseits, so eine Teilnehmerin, könne man dieses Unterrichtsschwänzen nicht einfach so hinnehmen und da ohnehin viel Unterricht ausfalle, dürfe sich das negativ auf den Schulerfolg auswirken. Jemand hielt dagegen, dass dieses Engagement für die eigene Zukunft und das wachsende politische Interesse der jungen Menschen angesichts der dramatischen Klimakatastrophe einen höheren Stellenwert habe. Es sei auch Ausdruck dafür, dass die Jugendlichen sich mit der Problematik auseinandersetzen, Verantwortung übernehmen und wichtige Erfahrungen machen, indem sie ein demokratisches Grundrecht, das Demonstrationsrecht, wahrnehmen.

PD


 


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