Grüne Bammental

Kreisverband Kraichgau-Odenwald

Mit einer solchen Reaktion hatten die „GRÜNEN Hexen“ bei ihrer Walpurgisnacht-Aktion nicht gerechnet. Sie sollte ein Streich sein, wie es in der Nacht zum 1. Mai vielerorts Brauch ist. An einigen Stellen im Dorf, an denen die Situation für Fußgänger und Radfahrer unangenehm oder gar gefährlich ist, waren mit hellgrüner Sprühkreide Markierungen wie z.B. Zebrastreifen aufgebracht worden. In Form gelber Sonnenblumen hatten die „Hexen“ dabei sogar ihr Erkennungszeichen hinterlassen! Dass dann in der RNZ am 4. Mai von Sachbeschädigung durch „hartnäckige Baumarkierungsfarbe“ die Rede war und gar eine Initiative aus dem Kreis von Senioren fälschlicherweise in Verdacht geriet, war für die „Hexen“ eine ziemliche Überraschung.

Inzwischen hat der Regen die Markierungen, je nach Standpunkt zur Zufriedenheit oder zum Bedauern, schon weitgehend weggewaschen. Die letzten Reste lassen sich mit Wasser und Straßenbesen oder notfalls einem Hochdruckreiniger beseitigen. Was jedoch bleibt, ist eine gewisse Nachdenklichkeit darüber, wie schnell jemand in Verdacht kommen und auch bei uns zum Gegenstand von „fakenews“ werden kann.

Die verdächtigten Seniorinnen und Senioren nahmen die Aktion übrigens mit Humor. Tatsächlich stellten sie am 23.4. einen Antrag an die Gemeinde, in dem sie einen Fußgängerüberweg bevorzugt im Bereich Rathaus/Volksbank oder alternativ Christoph-Apotheke/Arztpraxen fordern. Nach Aussage des Seniorenrats wird dieser Antrag auch vom Gewerbeverein unterstützt.

jgm


 


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