Grüne Bammental

Kreisverband Kraichgau-Odenwald

14 mutige und interessierte Kinder starteten in der Waldstraße, um sich unter der Führung von Frau Kleinbub-Dunkl auf den Weg zu den Bienen zu machen. Der GRÜNEKinder bei den Bienen Gemeinderat Peter Dunkl nahm die verschwitzte und durstige Gruppe an seinem Bienenhaus in Empfang.

„Wo sind die Bienen?“ war die erste Frage. Doch auch wenn einige der Kinder es kaum erwarten konnten, ließ sich der erfahrene Hobbyimker kaum aus der Ruhe bringen. Anhand von unbewohnten Bienenkästen erfuhren die Kinder, wie Honigbienen heute bei uns wohnen, wo deren Kinderstube ist und wo sie getrennt davon den Honig einlagern, damit der Honig vom Imker überhaupt geerntet werden kann. Und obwohl der Wunsch endlich die Bienen zu sehen immer lauter wurde, gab es zuvor noch anhand einer alten kindgerechten Schautafel wichtige Informationen zu männlichen und weiblichen Bienen und deren verschiedenen Aufgaben im Laufe ihres Lebens. Und natürlich ganz besonders zur Königin, der wichtigsten „Person“ in jedem Bienenvolk.

Faszinierendes Gewusel

Nach eindringlichen Verhaltensanweisungen zur Vermeidung von Stichen, nahm Peter Dunkl ganz behutsam den Deckel von einem der Türme. Und jetzt wurden auch die Kinder ganz ruhig. Die riesige Menge an wuselnden Bienen faszinierte. Die Faszination steigerte sich, als Herr Dunkl wieder sehr behutsam unterschiedliche, dicht mit Bienen besetzte Waben herauszog und den Kindern all das zeigen konnte, was vorher an der Schautafel erklärt worden war. Sogar die Königin zeigte sich auf einer Wabe und den begeisterten Kindern war es ganz wichtig, dass der „schönen“ Dame beim Zurücksetzen der Wabe nichts passiert.

Als nach einer Weile der Bienenstock wieder geschlossen war, erfüllten Christa Kleinbub-Dunkl und eine Kollegin die unterschiedlichen Wünsche nach Honig-, Käse- oder Fleischwurst-Sandwiches. Während die letzten Kinder noch am Essen waren, legten andere schon „Geheimgänge“ im mannshohen Springkraut an, das rund rum das Bienengrundstück wächst.

Erkundungstour im Bach.Kinder bei den Bienen

Zur Erfrischung ging der Imker mit der ganzen Gruppe dann noch auf Erkundungstour in den nahegelegenen Krebsbach. Ein großes Hallo gab es anfangs bei jeder gefundenen Krebsschere, später dann nur noch, wenn lebende Krebse entdeckt wurden. Es war beeindruckend, wie selbstverständlich manche Kinder sich barfuß über die teils glitschigen Steine bewegten. Auch der ein oder andere unfreiwillige „Plumpser“ ins Wasser wurde ohne größere Aufregung hingenommen. Bei der großen Hitze war nasse Kleidung ja schnell wieder trocken. Nachdem es Zeit war umzudrehen, ging es zunächst bachabwärts, dann zurück zu den Rucksäcken beim Bienenhaus und anschließend durch die Hitze über den Hochwasserdamm zurück in die Waldstraße, wo die Kinder von Eltern und Großeltern wieder in Empfang genommen wurden, denen sie dann viel zu erzählen hatten.

 

ckd


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