Grüne Bammental

Kreisverband Kraichgau-Odenwald

Nachdem es in vorhergehenden Treffen des GRÜNEN Ortsverbands um Verkehrssicherheit, Wohnen sowie die verlässliche Betreuung von Grundschulkindern in Bammental gegangen war, stand beim Treffen am 5.12. das Thema „Wirtschaftsförderung“ im Mittelpunkt.

Hier sah man, zumindest hinsichtlich der leerstehenden Geschäftsräume in der Haupstraße, einen direkten Bezug zum Thema „Belebung des Ortskerns“. Es wurde vorgeschlagen, auf der Gemeinde-Homepage eine Plattform einzurichten, auf der einerseits Ladenleerstände und andererseits Nachfragen nach Geschäftsflächen konkret dargestellt werden. Auch eine Beratung mit Blick auf faire Mietpreise sei wichtig. In diesem Zusammenhang kam der Wunsch auf, für Bammental einen Gewerbemietspiegel zu erstellen, wie Neckargemünd ihn bereits hat. Da die Leerstände in der Hauptstraße auch die Gemeinde schon lange beschäftigen, müsse es in ihrem eigenen Interesse liegen, alles zu unternehmen, um hier einen Dialog aufzubauen.

Start-up-Gründungen fördern

„Gibt es eine Nachfrage nach Ladenflächen in der Hauptstraße?“ und „Was fehlt uns denn überhaupt?“, lauteten Fragen aus der Runde. Und die Antwort: „Es gibt durchaus eine Nachfrage, aber um Menschen nach Bammental zu locken, braucht es Geschäftsideen mit einem modernen Konzept. Die Leute können und wollen ja gar nicht alles übers Internet kaufen.“

Ein weiterer Vorschlag war, in Bammental so etwas wie einen kleinen Gewerbepark mit Stellplätzen, Halle etc. zu schaffen, mit dem die Gründung kleiner Unternehmen erleichtert werden könnte. Diskutiert wurde auch über die Sinnhaftigkeit eines „GründerInnen-Pakets“.

Im Zusammenhang mit dem von den GRÜNEN beantragten „Leerstandskataster“ sollte eine Plattform (siehe oben) auch hinsichtlich leerstehender Wohnungen angedacht werden. Dagegen wurde eingewandt, dass ein „Immo-Scout-light“ für viele Menschen zu kompliziert und somit abschreckend sei. Gerade ältere Menschen bräuchten eine persönliche Ansprache. Ob da nicht so etwas wie ein „Leerstandskümmerer“ wichtig sei, wollte ein Anwesender wissen.

Die Frage, wie sich auf kommunaler Ebene die Plastikflut aufgrund des „Verpackungswahns“ eindämmen ließe, musste aus Zeitgründen verschoben werden, bleibt aber auf der Agenda des GRÜNEN Ortsverbands.

Das nächste öffentliche Treffen des GRÜNEN Ortsverbands findet am 9.01.2019 um 19:30 Uhr im Restaurant Korfu statt. Hierzu wurde die Klimamanagerin Frau Lang eingeladen, die über das zuschussfähige Programm „Integrierte Quartierskonzepte und Sanierungsmanagement“ informieren wird.

PD

 


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