Grüne Bammental

Kreisverband Kraichgau-Odenwald

Dass Grüne gute Politik machen, ist eine dorfbekannte Tatsache. Dass Grüne auch kulturelle Highlights setzen, haben sie bei der alljährlich stattfindenden Veranstaltung Musik & Kabarett in diesem Jahr wieder bewiesen. Neben den „schrulligen Schachteln“, der Kultgruppe No Names, traten der Kabarettist Franz Kain mit seinem Programm „De Baby-Boom-Bua“ und der Musiker Joe Weis auf.

Begrüßung mit Gänsen           Peter Dunkl bei der Begrüßung

Schon bei der Begrüßung durch Ortsverbands-Vorsitzenden Peter Dunkl gab es kräftigen Applaus für das eingeflochtene Lokalkolorit mit den Hinweisen auf die sympathischen Bammentaler Gänse, die er als probates Mittel zur Verkehrsberuhigung sieht und die obendrein einen garantiert paragraphenfreien Ersatz für Fußgängerüberwege darstellen.

Mit alten Hits zu neuen Einsichten

Danach nahmen die NoNames die Bühne ein. Unter der Leitung von Robert Bittner an der Gitarre und Burkhard Dersch am Akkordeon und erstmalig mit einer grüner Marsfrau, verkörpert durch Christa Harsdorff, zogen sie alle Register ihrer Kunst und nahmen kein Blatt vor den Mund. Mit neuen Texten zu alten Hits nahmen sie Gesellschaft und Alltag aufs Korn und hinterfragten sie mit ihren kritischen Songs. Dabei wurden Überfluss hier und Elend in anderen Teilen der Welt thematisiert und das

 NoName

Gejammer aus der Komfortzone der Luxuswelt kritisiert, bei dem der Konsumwahnsinn selbst vor dem Katzenfutter nicht halt macht. Danach sangen die stimmgewaltigen Damen, kokett gewandet im gestreiften Badedress der Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts, zur Melodie des Chansons „Oh Champs Elysées“ eine Hymne auf das Duschen: „Oh, dusche es schee“, was dann in einer Forderung zum Wassersparen gipfelte und in der Erkenntnis endete, darum „ bleib isch dreckig und rett‘ die Welt“. Danach zeigten sie als Priesterinnen des Orakels von Delphi auf die aktuellen ungelösten Fragen und rieten Präsident Trump: „willsch was ännern- dann wechsel endlich mol dein Frisör“ Die Songs trafen beim Publikum mitten ins Schwarze und wurden mit begeistertem Applaus gefeiert. Kein Wunder, dass sich das Publikum stürmisch eine Zugabe erklatschte. Auch dabei nahmen die No Names Aktuelles auf und sparten- im Hinblick auf die Ereignisse in Thüringen- nicht mit Kritik an der AfD und deren beschränktem Horizont, aber auch an denen, die den Hals nicht voll kriegen und abgestraft werden. Die Zuschauer*innen waren begeistert und nur ungern ließ man die kultigen Damen von der Bühne.

Oaner vun de Meischde

Auf die Non Names folgte De-Baby-Boom-Bu, der Weinheimer Kabarettist Franz Kain, der in seinem kurpfälzer Dialekt von seinen Erfahrungen als „Oaner vun de Meischde“, als der „Bu“ aus der Baby-Boom-Zeit, als einer des geburtenstärksten Jahrgangs in Deutschland überhaupt, erzählte. Viele der Anwesenden konnten da mitfühlen und schwelgten begeistert in eigenen Erinnerungen, die, wie bei Franz Kain, Eisvergnügen mit der Leckmuschel, Festnetztelefon, Stehblues und Bandsalat von geliebten Musikkassetten einschlossen.

Franz Kain

Franz Kain verknüpfte seine Erinnerungen mit der Gegenwart – „Mofarocker versus Computerhocker“, und warf einen kritischen Blick auf aktuelle Themen. Dabei machte er auch vor Helikoptereltern, Segensrobotern, dem Kampf am Flaschenrückgabeautomat, Hightech im SUV und dem Klositz als Eventlocation nicht Halt. Und was bringt die Zukunft für den Baby-Boom-Bu? Den Rollatorlauftreff Modell Leopard? Oder das Handy als Ersatzlesebrille, mit dem die Speisekarte im Restaurant abfotografiert und anschließend großgezoomt wird? Oder die Toilettenkonsole als Thermomix für den Mann?

Selbstredend, dass der Kabarettist die Lacher auf seiner Seite hatte und seine Gags mit viel Applaus quittiert wurden.

Anschließend spielte der Musiker Joe Weis wirkungsvoll auf seinem E-Piano und das Publikum genoss den Ausklang mit der stimmungsvollen Untermalung zu angeregten Tischgesprächen.

ar

von Anette Rehfuss

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Karl,
sehr geehrte Damen und Herren der Verwaltung,
liebe Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderats,
liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Verabschiedung des Haushalts ist der Moment, in dem aus Zielen konkrete Zahlen werden. Der Verlauf dieses Prozesses war erfreulicherweise auch in diesem Jahr wieder sehr konstruktiv. Dafür möchte unsere Fraktion allen daran Beteiligten und insbesondere unserer Kämmerin Frau Arras-Rother ihren Dank aussprechen.

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Wenn das neue Jahr angebrochen ist, kann in Bammental Musik & Kabarett nicht mehr weit sein. Und tatsächlich: Am Samstag, 15. Februar um 19.30 Uhr hebt sich in der TV-Halle wieder der Vorhang für die alljährliche Veranstaltung der örtlichen GRÜNEN. Als Kabarettisten haben sie diesmal den Weinheimer Franz Kain engagiert, der bereits beim letztjährigen Kurpfälzer Abend die Lachmuskeln des Publikums strapazierte. Da der Kabarettist bei seinem Programm „Baby-Boom-Bu“ von dem Musiker Joe Weis am Piano begleitet wird, lag für die GRÜNEN dieses Mal eine Variante von Musik & Kabarett nahe, die der einen Leid und der anderen Freud sein wird: Statt Musik zum Tanzen (live oder mit DJ) für die Tanzfreudigen wird es nach dem Ende des Kabarettprogramms live-Klaviermusik geben, der man lauschen, bei der man sich aber auch gut unterhalten kann – ein Wunsch, der im Laufe der Jahre immer wieder geäußert wurde. Niemand wird zum Freimachen der Tanzfläche fluchtartig seinen Platz an einem der vorderen Tische verlassen müssen, alle können sitzenbleiben und den Abend bei Gesprächen und dem ein oder anderen Gläschen gemütlich ausklingen lassen.

Den Auftakt des Abends machen natürlich wie immer die Frauen der Bammentaler Kabarettgruppe „NoName“, die auf ihre ganz spezielle Weise das aktuelle Weltgeschehen kommentieren.

Und zum Vormerken: Der Vorverkauf bei Val Verde und Buchhandlung Staiger beginnt am Samstag, 25.Januar.

 jgm


 

Ein Dauerbrenner des GRÜNEN Ortsverbands ist die Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer in und um Bammental. Viele Bemühungen – auch solche, die von einer Mehrheit im Gemeinderat getragen werden – scheitern an der Kreisverkehrsbehörde.
Da die Begründungen für deren Entscheidungen häufig auf Unverständnis stoßen, möchten Bammentals GRÜNE diese Ablehnungen nicht einfach hinnehmen. Man sucht nach Möglichkeiten, mit Hilfe von Kreistag, Regierungspräsidium und sogar Verkehrsministerium dennoch Vorschläge zu realisieren, die der Verbesserung der Sicherheit dienen sollen, die aber bei den „Kreisverkehrstagfahrten“ mit einseitiger Auslegung von Vorschriften abgeschmettert werden.

 

Verkehrsexperte Katzenstein gefragt

Der Ortsverband hatte aus diesem Grund den GRÜNEN Landtagsabgeordneten Hermino Katzenstein aus Neckargemünd zu seiner Sitzung am 20.11. eingeladen. H. Katzenstein gilt in seiner Fraktion als Verkehrsexperte und war deshalb der Einladung gerne gefolgt.
Im Gespräch wurden viele der innerörtlichen Schwachstellen angesprochen, zu denen Herr Katzenstein die rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen aufzeigte. Der MdL schlug vor, ihm die Protokolle der Verkehrstagfahrten mit kritischen Kommentaren und Fragen zukommen zu lassen. Er wolle diese der Fachbehörde in Stuttgart zur Überprüfung vorlegen.
Bezüglich des abgelehnten Zebrastreifens in der Reilsheimer Straße empfahl er, die Gemeinde solle sich mit ganz konkreter Begründung noch einmal darum bewerben, doch noch in das Programm „1000 Zebrastreifen“ aufgenommen zu werden.

 

Zu schnelles Fahren innerorts und Radweg Bammental-Gaiberg

Zum Thema innerörtliches Schnellfahren wies er darauf hin, dass das Aufstellen von Blitzern zwar Kreisangelegenheit sei, Geschwindigkeitsmessungen durch die Kommune aber durchaus schon Wirkung zeigen können. Die anwesenden Gemeinderätinnen signalisierten, dass sie hier initiativ werden.
Natürlich kam man in lockerer Atmosphäre auch auf überörtliche Radwege zu sprechen.
Zu Gaibergs Wunsch nach einem Radweg Bammental-Gaiberg musste Herr Katzenstein einräumen, dass dieser in den Plänen des Landes wegen der zu erwartenden geringen Nutzung keine hohe Priorität genieße und deshalb eine Angelegenheit der beiden Kommunen sei.
Im Namen des Vorstands bedankte sich Peter Dunkl bei Hermino Katzenstein und wünschte ihm einen guten Heimweg.

 

Unterstützung für Neckargemünder „Klimastreikende“

In der anschließenden kurzen Diskussion über den „Klimastreiktag“ am Freitag, den 29.11., kam man überein, statt eine Aktion in Bammental zu machen, für die Teilnahme an den Aktionen in Neckargemünd und Heidelberg zu werben.
In Neckargemünd wird es, anders als beim letzten Mal, keinen Demonstrationszug durch die Stadt geben. Alle, die sich für Klimaschutz auch vor Ort einsetzen, treffen sich am Freitag, 29.11. um 13:30 Uhr am Neckarlauer/Schiffsanleger unter der Altstadt am Neckar. Dort sollen große Transparente entrollt werden, die fordern: Neckargemünd klimaneutral machen! Vorschläge dazu wurden BM Volk bereits bei der letzten Aktion überreicht. Die Bammentaler GRÜNEN unterstützen diese Forderung und werben für eine rege Teilnahme.

Werben möchte der Ortsverband auch für den Vortrag „Mein Dach wird zum Kraftwerk“ der Photovoltaik-Initiative des Gemeindeverwaltungsverbands (GVV), der am 4.12. von 19:00 bis 20:30 Uhr im Rathaus Bammental stattfindet.

PD


 

Bei der letzten Sitzung des Ortsverbands der Grünen Bammental wurde intensiv das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ diskutiert. Worum geht es?

Am 24. September 2019 startete die Initiative proBiene dieses Volksbegehren mit folgenden Forderungen:

  • 50 % Ökolandbau bis zum Jahr 2035
  • 100 % der Staatsflächen sollen ökologisch bewirtschaftet werden
  • Halbierung der Pestizidmenge bis 2025, bzw. Pestizideinsatz nur noch auf ca. der Hälfte der bisher bewirtschafteten Flächen erlaubt (überhaupt nicht mehr in Landschaftsschutzgebieten)
  • Erweiterung des Biotopverbundes
  • Extensivierung der Wiesenbewirtschaftung

Völlig unstreitig ist, dass es in Sachen Artensterben dringenden Handlungsbedarf gibt. Seit 1998 haben wir nach Schätzungen in Deutschland 76% der Insekten verloren,

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