Grüne Bammental

Kreisverband Kraichgau-Odenwald

Am kommenden Samstag, 25. Mai, stehen die GRÜNEN Gemeinderatskandidat*innen von 9.30 Uhr bis 12 Uhr auf dem Rathausplatz, um mit Wählerinnen und Wählern ins Gespräch zu kommen. Dabei werden sowohl erfahrene Gemeinderät*innen wie junge Kandidat*innen das Grüne Wahlprogramm und die politischen Leitlinien vorstellen. Sie werden zu aktuellen politischen Fragen und Vorhaben sachkundig Rede und Antwort stehen.

vlnr: Laura Kohler, Dominik Simon, Anette Rehfuss, Ulf Höppner, Sara Murswieck, Felix Harsdorff

Wir freuen uns auf Fragen und Anregungen und hoffen, mit vielen Interessierten ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen auf der Homepage:

https://www.gruene-bammental.de/cms/index.php/kandidat-innen

https://www.gruene-bammental.de/cms/index.phmp/wahlprogram

jgm


 

Dass die GRÜNEN nicht nur kommunal, sondern auch europäisch denken, zeigte sich bei der Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten am vergangenen Mittwoch im Familienzentrum. Den Anfang machte nämlich Nicolà Lutzmann, der mit dem Fahrrad aus Heidelberg angereiste Europakandidat der GRÜNEN.

„Man sollte öfter mal einen Mutausbruch haben!“

Nicolá Lutzmann, Kandidat für das Europaparlament

Der promovierte Biologe, der lange im EU-Zulassungsverfahren für Pestizide arbeitete und seit November als Fachschaftsleiter „Gesellschaft, Kultur und Politik“ bei der Akademie für Ältere in Heidelberg tätig ist, stellte seinem Plädoyer für Europa das Motto: „Man sollte öfter mal einen Mutausbruch haben!“ voran. Gemeint war der Mut der Männer und Frauen, die nach den Verheerungen des 2. Weltkriegs die Vision einer Zukunft Europas als Friedensgemeinschaft entwarfen und an deren Verwirklichung arbeiteten, aber auch der Mut und die Entschlossenheit, die es heute braucht, um sich allen Versuchen der Spaltung Europas und einem zunehmenden Nationalismus entgegenzustellen.

Zweidrittelmehrheit pro Europa sichern!

Lutzmann rief dazu auf, am 26. Mai unbedingt pro-europäisch wählen zu gehen, um die nötige Zweidrittelmehrheit für den gemeinsamen Kampf gegen Klimawandel und Artensterben, gegen die Aushöhlung von Menschen- und Bürgerrechten, die zunehmende Macht internationaler Konzerne und eine wachsende soziale Ungleichheit zu sichern. Als wichtige Zielsetzungen nannte der Kandidat der GRÜNEN u.a. eine CO2-Bepreisung, die konsequente Durchsetzung europäischer Klimaschutzrichtlinien auf nationaler Ebene – hier hinke Deutschland noch weit hinterher, so Lutzmann -, einen europaweiten Mindestlohn entsprechend den Lebenshaltungskosten des jeweiligen Landes, eine weitere Ökologisierung des Agrarhaushalts unter Berücksichtigung des Klima- und Artenschutzes und nicht zuletzt ein solidarisches Europa, das nicht nur seine eigenen Grenzen im Blick hat und deshalb z.B. bedingungslos die Seenotrettung unterstützt.

Kandidatinnen und Kandidaten mit vielfältigen Schwerpunkten

Kandidat*innen-Vorstellung

Nach einer kurzen Fragerunde zu Europa gab Horst Rehfuss, der den Abend moderierte, das Wort gleich an die anwesenden Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten weiter. Hier wurde deutlich, dass die Frauen und Männer, die sich im Gemeinderat mit GRÜNER Politik für Bammental engagieren wollen, mit sehr vielfältigen Schwerpunkten antreten. So will sich Sara Murswieck für die Erhaltung und Stärkung des Ortskerns sowie gute Bedingungen für Kinderbetreuung und Schulbildung einsetzen. Dominik Simon möchte durch den Ausbau des ÖPNV, durch einen sicheren Radverkehr und den verstärkten Einsatz des Bürgerruftaxis eine Reduktion des Autoverkehrs in Bammental erreichen. Christa Kleinbub-Dunkl will sich für ein weiterhin gutes Miteinander zwischen Jung und Alt, neu Zugezogenen und Alteingesessenen stark machen, ebenso wie Klaudia Klaffke, für die Bammental ein guter Ort zum Leben und Lernen bleiben soll. Sybille Götz-Körper möchte die Energiewende auch in Bammental stärker voranbringen. Die Vermeidung weiterer Flächenversiegelung ist Barbara Degen ein Anliegen.

Bildung, Verkehrs- und Energiewende, friedliches Miteinander als zentrale Themen

Anette Rehfuss will sich vor allem für Nachhaltigkeit im Bildungsbereich, d.h. gute pädagogische Konzepte, Angebotsvielfalt und konstante Betreuungszeiten in Kita und Hort, und ganz allgemein für die Vision einer fairen ökosozialen Kommune einsetzen. Neben der Förderung von Kunst und Kultur ist für Robert Bittner die Umsetzung des Digitalpakts auch in Bammental ein wichtiges Thema. Klaus Majenz macht sich für die Erhaltung der Diversität in der Bammentaler Bildungslandschaft stark und hat sein Augenmerk besonders auf die Gefährdung der Demokratie gerichtet. Für Irmela Müller-Wulff stellt sich auch auf kommunaler Ebene die Frage, was speziell Frauen brauchen, um gut leben zu können, etwa im Bereich Wohnen, ÖPNV und Kinderbetreuung. Ulf Höppner sieht in der Erreichung der gesteckten Klimaschutzziele sowie der Umsetzung des Gemeindeentwicklungskonzepts, für das die GRÜNEN lange gekämpft haben, die wichtigsten Aspekte seiner Arbeit.

Bei der anschließenden Fragerunde ging es um Nahverkehrsangebote in der Nacht und eine weitere Verkehrsberuhigung in Bammental. Auf die Frage, warum die Hauptstraße zwischen Friedensbrücke und Abzweigung Gaiberger Straße nicht zur Tempo 30-Zone werden könne, verwies Anette Rehfuss auf die Zuständigkeit des Kreises und empfahl, GRÜNE in den Kreistag zu wählen, damit künftig im Bedarfsfall auch auf Kreisstraßen Tempo 30 gelten kann.

Weitere Themen in Gruppendiskussionen

Danach diskutierten die Anwesenden mit den Kandidatinnen und Kandidaten in Grüppchen weiter, wobei es um Themen wie die Umstellung aller öffentlichen Gebäude und Fahrzeuge auf erneuerbare Energien bis 2035, die Ausweisung weiterer Sanierungsgebiete, den Bau einer inklusiven Kita „Am Wald“, die Einführung eines „Bammental-Passes“ für die Bezieher*innen geringer Einkommen und die Nachhaltigkeitsprüfung aller kommunalen Vorhaben ging.

Mit vielen neuen Anregungen und Wünschen an die Kandidatinnen und Kandidaten beschloss Horst Rehfuss zu vorgerückter Stunde einen Abend, bei dem ein reger Austausch im Mittelpunkt stand.

jgm


 

Anlässlich der Einweihung der Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Elsenz luden die Grünen zu einer Fahrradrallye, bei der neuralgische Stellen auf Bammentaler Straßen identifiziert und Lösungen gesucht wurden. Mit von der Partie war Hermino Katzenstein, MdL, der mit seinem profunden Sachwissen als leidenschaftlicher Radfahrer, aber auch als Sprecher für Fuß- und Radverkehr und als Mitglied im Verkehrsausschuss zahlreiche Hinweise geben konnte.

MdL Herimino Katzenstein im Gespräch über die Verkehrssituation in Bammental

Ein besonderes Anliegen war der Zebrastreifen zwischen Anna-Scherer-Haus und Altem Bachweg. Dort überqueren vor allem Senior*innen die Straße. Dieser besonders schutzbedürftigen Personengruppe hat das von Grünen geführte Verkehrsministerium nun verstärkt Rechte eingeräumt, die im „Leitfaden zur Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen“ berücksichtigt sind.

 Eine der kritischen Stellen: Querung der Reilsheimer Straße zwischen Anna-Scheerer-Heim und Apotheke 
Auch an anderen Stellen, z. B. in der Nähe des Rathauses, wurden die Gefahren für Fußgänger und Radfahrer thematisiert und Vorschläge für baldige Abhilfe gesucht. Allen Teilnehmer*innen wurde klar, dass im Gemeinderat und bei der Kreisverkehrsbehörde noch viel zu tun ist, um Bammental fußgänger- und fahrradfreundlich zu machen.

jgm


 

Gemütlich wird es sicher bei dem Brunch am Spielplatz Kraichgaublick, Ecke Am Krähberg, zu dem der Ortsverband der GRÜNEN am Sonntag, 12.5. von 10 – 13 Uhr einlädt! Er ist als Treffpunkt für Jung und Alt gedacht, bei dem es gar nicht nur um Politik gehen soll, aber natürlich auch, und zwar insbesondere um die Themen Familie und Bildung. Auch in Bammental wollen die GRÜNEN die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, für eine gute Schulbildung und mehr Bildungsgerechtigkeit verbessern. Bei dem Brunch besteht Gelegenheit, den Kandidatinnen und Kandidaten der GRÜNEN zur Gemeinderatswahl Wünsche, Anregungen und Kritik mitzugeben. Die Teilnahme ist kostenlos, ein kleiner Unkostenbeitrag jedoch willkommen. Bei Regen fällt der Brunch aus. Eine aktuelle Info findet sich kurzfristig auf der Homepage oder auf Facebook (https://www.facebook.com/69245.Bammental/).

jgm


 

Mit einer solchen Reaktion hatten die „GRÜNEN Hexen“ bei ihrer Walpurgisnacht-Aktion nicht gerechnet. Sie sollte ein Streich sein, wie es in der Nacht zum 1. Mai vielerorts Brauch ist. An einigen Stellen im Dorf, an denen die Situation für Fußgänger und Radfahrer unangenehm oder gar gefährlich ist, waren mit hellgrüner Sprühkreide Markierungen wie z.B. Zebrastreifen aufgebracht worden. In Form gelber Sonnenblumen hatten die „Hexen“ dabei sogar ihr Erkennungszeichen hinterlassen! Dass dann in der RNZ am 4. Mai von Sachbeschädigung durch „hartnäckige Baumarkierungsfarbe“ die Rede war und gar eine Initiative aus dem Kreis von Senioren fälschlicherweise in Verdacht geriet, war für die „Hexen“ eine ziemliche Überraschung.

Inzwischen hat der Regen die Markierungen, je nach Standpunkt zur Zufriedenheit oder zum Bedauern, schon weitgehend weggewaschen. Die letzten Reste lassen sich mit Wasser und Straßenbesen oder notfalls einem Hochdruckreiniger beseitigen. Was jedoch bleibt, ist eine gewisse Nachdenklichkeit darüber, wie schnell jemand in Verdacht kommen und auch bei uns zum Gegenstand von „fakenews“ werden kann.

Die verdächtigten Seniorinnen und Senioren nahmen die Aktion übrigens mit Humor. Tatsächlich stellten sie am 23.4. einen Antrag an die Gemeinde, in dem sie einen Fußgängerüberweg bevorzugt im Bereich Rathaus/Volksbank oder alternativ Christoph-Apotheke/Arztpraxen fordern. Nach Aussage des Seniorenrats wird dieser Antrag auch vom Gewerbeverein unterstützt.

jgm


 

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